Initiative Schmerzlos: Kopfschmerzen bei Kindern sind oft kein Spaß!

Kopfschmerzen sind etwas Schlimmes. Das weiß ich, der ich sie immer wieder – oft nach schlechtem Schlaf oder in größtem Stress – bekomme.

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Kopfschmerzen Initiative Schmerzlos
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Dann möchte ich sie einfach nur wieder loswerden, möchte wieder „frei denken“ können und den Druck über den Augen und im Kopf loswerden. Da ich Allergiker bin, also nicht so ein bisschen Heuschnupfen habe, sondern richtige Allergien gegen ein Din A4 Blatt von Dingen, stehe ich der Benutzung von Medikamenten auch offener gegenüber als manch anderer.

Denn oftmals helfen bei mir eben nur vom Arzt verabreichte oder verschriebene Medikamente. Ist leider so. Außerdem habe ich als Selbständiger auch oft nicht die Zeit, das Ganze mit Ruhe und viel Flüssigkeit über mich ergehen zu lassen. Obwohl das sicher oft besser wäre für mich. Aber gut. Darum geht es hier gar nicht.

Worum es geht? Um meinen Sohn. Er ist ebenfalls mit Heuschnupfen und einer leichten Form von Asthma gesegnet worden und reagiert auf manche Lebensmittel und Lebewesen allergisch. Äpfel und Pferde zum Beispiel, aber auch Pollen und Gräser.

Auch er hat manchmal Nächte, besonders im Frühjahr wenn die Pollen nach einem kalten Winter wieder fliegen, nach denen er mit Kopfschmerzen aufwacht. Nicht oft, zugegeben. Aber es kommt vor. Mein Sohn ist jetzt 11 Jahre alt und besucht das Gymnasium. Ich kann sagen, dass er einer der guten Schüler ist und regelmäßig mit guten oder sehr guten Noten heimkommt. Nicht, weil wir das verlangen. Sondern weil er es einfach kann. Da kommt er so gar nicht nach mir.

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Er besucht ein Ganztagsgymnasium – eine Schule, die ihn bereits in der fünften Klasse, zwei Mal die Woche bis fast 17:00 Uhr und zwei Mal bis knapp 16:00 Uhr beschäftigt – inklusive der Heimfahrt per Bus. Lediglich am Freitag kann er um 13:30 Uhr ins Wochenende gehen. Wenn dann noch Vokabeln oder das Vorbereiten einer Klassenarbeit anstehen, hat Felix richtig viel zu tun. Auch ist er in einer sehr großen Klasse. Viele Schüler, über 30 Stück, in einem nicht allzu großen Raum, der nur durch ein Fenster belüftet wird, welches im Sommer mehrere Stunden Sonne abbekommt.

Was ich damit erklären möchte ist, dass Felix immer wieder mal mit Kopfschmerzen von der Schule kommt. Ob es der gestiegene Druck oder die Anforderungen an ihn sind, die schlechte Luft über Stunden, die Tatsache, dass er generell zu wenig trinkt oder aber der Heuschnupfen – das ist nicht immer klar.

Sein Kinderarzt, dem wir das Ganze natürlich geschildert haben, konnte uns beruhigen. Migräne hat unser Sohn nicht. Er tippt auf einen oder mehrere der oben erwähnten Auslöser, gerne auch in Kombination miteinander. Dazu kommt, dass unser Sohn nicht der allersportlichste junge Mensch unter der Sonne ist, auch gerne mal mit iPad oder MacBook bewaffnet in seinem Zimmer verschwindet sich stundenlang nicht mehr blicken lässt und zudem die nahende Pubertät immer wieder mal durchbricht. Uns ist klar, dass ein wenig mehr Bewegung für ihn durchaus Sinn machen würde. In vielerlei Hinsicht.

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Ein befreundeter Arzt bestätigte unsere Aussage, dass ein Großteil der Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren immer wieder mal an Kopfschmerzen leiden und das es auch Kids gibt, die einmal pro Woche über Druck im Kopf klagen.

Er sprach hierbei von Spannungskopfschmerzen und konnte Migräne bei Felix gänzlich ausschließen. Darüber hinaus kamen auch unsere Bedenken hinsichtlich der Anforderungen in der Schule, seinem „Gadget“-Konsum oder dem dezenten Schlafmangel am Wochenende auf den Tisch.

Aber was tun wir, wenn es dann mal wieder so ist und er über Kopfweh klagt? Dass Sport helfen kann, das wissen wir. Darüber hinaus empfehlen wir Felix viel zu trinken und sich auszuruhen, sich zurück zu ziehen und erst einmal etwas Zeit vergehen zu lassen.

Erst dann, wenn Ruhe, Flüssigkeit und Entspannung nicht greifen, kommt das Thema „Medikamente“ zum Zug. Denn dauerhaft aushalten soll er den Schmerz ja auch nicht. Sein Kinderarzt hat uns für diesen Fall, wenn die Schmerzen etwas stärker werden, ein Mittel verschrieben, welches auf sein Alter und sein Gewicht passt. Da er mit dem Schlucken von Tabletten noch nie Probleme hatte, hatten wir diesbezüglich keine Sonderwünsche. Oftmals werden Schmerzmittel für Kinder und Jugendliche aber auch in anderen Formen angeboten. Als Saft oder Zäpfchen, z.B.

Wir haben für uns die Regel, dass wir unserem Sohn das Medikament erst geben, wenn er klagt und auch nach einer gewissen Zeit der Ruhe immer noch beeinflusst wird. Außerdem dann, wenn durch die Schmerzen die Teilnahme an der Schule oder seine Freizeit mit Freunden unmöglich scheint.

Viele interessante Ansätze und Empfehlungen findet ihr auch auf der Webseite der Initiative Schmerzlos, auf der wir uns vor dem kürzlich erfolgten Kinderarztbesuch erstmals informiert haben. #InitiativeSchmerzlos #Werbung

*Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der Initiative Schmerzlos. Es handelt sich hierbei um Werbung.

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