Mein Kind braucht coole Mode. Und wann ist Zuviel Zuviel?

Frauen und Klamotten. Ein leidiges Thema. Zumindest aus Männersicht. Ich fühle mich in meinem Modetempel hingegen sehr wohl. Auch wenn ich oft vergesse, was ich so im Schrank habe und oft zu den gleichen Looks greife. Im Zweifel ist das was Weißes oder Schwarzes. Kennt ihr das auch? Und wenn wir schon denken, dass wir nichts anzuziehen haben, wie ist das dann erst bei unseren Kindern? Ich gehöre definitiv zu der Gruppe Ladies, die ihrem Kind am liebsten jede Woche etwas Neues zum Anziehen kaufen würde. Auch wenn ich vorher anders geredet habe. Aber was interessiert mich mein Geschmarre von gestern 🙂 – vor allem wenn es um unser liebstes Thema Styling geht?

Sie sind auch einfach zu niedlich, diese Skinny-Jeans… Und dann sind da die coolen Caps, die man ja in vielen Farben braucht, damit sie zum Outfit passen! Nicht zu vergessen: Sneakers! Natürlich auch in verschiedenen Formen und Styles. Ein Glück, habe ich kein Mädchen bekommen. Da würde das Modethema im Zirkus ausarten… Glaube ich zumindest. Denn mein Mann ist der Meinung, dass Lukas bereits viel zu viele Klamotten sind seinem Schrank hängen hat – in selbigen passt in der Tat nichts mehr! Irgendwann haben wir mal die Hosen gezählt: 38 waren es. Das waren definitiv zu viele…. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ihm sechs davon nicht mehr gepasst haben – und es immer noch zwei Größen im Schrank waren: 98 und 104. Macht nach Adam Riese und dem Abzug aber immer noch 32. Aber ihr wisst ja, dass Hosen nicht gleich Hosen sind. Da waren Joggers, Denim-Joggers, Skinny-Jeans, gerade geschnittene Jeans, Baggy Pants… Als Kind von Welt braucht man das alles. Natürlich alle in verschiedenen Farben. Und dazu passend benötigt man ja auch die Oberteile – und natürlich die Outdoor-Jacken und Westen… Katastrophe. Irgendwas in mir sagt mir auch ständig: Lass es! Und ich weiß auch: Es ist Quatsch. Viel zu schnell wachsen die Lütten aus den Sachen heraus, machen sie pottdreckig oder sie gehen ob der großen Belastung kaputt… Aber manchmal kann ich nicht anders – vielleicht liegt es auch daran, dass es mein erstes Kind ist. Beim zweiten würde ich viele Dinge anders machen… Glaube ich zumindest.

Shoppingalarm

Den Shoppingalarm, den kennt sicherlich jede Mama: frau geht in die Stadt, um sich etwas zu kaufen – und kommt mit etwas fürs Kind nach Hause. Und dann ist da ja auch noch die stolze Oma, die so lange auf einen Enkel warten musste… Kaufe ich nichts, kauft sie was. Horror. Und ich muss das ändern. Da hat mein Mann schon Recht. Was brauchen Kinder zum glücklich sein? Sicherlich nicht einen Schrank, gefüllt mit viel zu vielen Klamotten!!! Wie aber bekommen wir den von Natur aus mit in die Wiege gelegten Sinn für Mode in den Griff? Das Richtige kaufen – und gut kombinieren. Es muss ja auch gar nicht teuer sein. Am liebsten habe ich bei H&M (www.hm.com/de), Zara (www.zara.de) und die Sachen von nameit. Teure Sachen für Lukas kaufe ich nicht. Sehr gerne shoppe ich im Sale, da nehme ich oft Sachen mit, die ihm noch zu groß sind. Da schießt man dann mal ne Hose für 6 Euro oder coole Shirts für 3 Euro. Auch bei Schuhen lohnt sich das. Im Winter habe ich bei Zalando 2 Mega-Schnapper gemacht. Second-Hand ist auch ein Thema. Mittlerweile gibt es – neben Second Hand-Kinderläden – viele schöne Kinder-Flohmärkte, auf denen man richtig gute Sachen für richtig wenig Geld bekommt. Second Hand hat heutzutage wahrliche nichts mehr mit ultrabgenutzten Dingen zu tun. Im Gegenteil – es ist hip und cool. Und Spielzeug gibt es da auch noch. So erhält man den Kreislauf. Und was macht man mit seinen aufgebrauchten Klamotten? Natürlich kann man auch sie wieder verkaufen.

Aber man kann sie auch weitergeben. Auch hier dem Kreislauf zuliebe. Mein Mann und ich haben und dazu entschlossen, Lukas` getragene, nicht mehr passende Klamotten einer bedürftigen Mutter zu schenken. Damit fühlen wir uns wohl – und sie kann sich durch die Ersparnis andere Dinge für ihre Kinder leisten. Oft bekommen wir Fotos, die ihren Sohn in Lukas´ Sachen zeigen. Dann weiß ich: Alles richtig gemacht! Einige gute Sachen gebe ich auch an meine beste Freundin weiter, die einen Sohn im selben Alter hat (Sie wiederum gibt die aufgetragenen Sachen auch wieder weiter). Und dann ist es schön, ihren Sonnenschein in meinen Lieblingsteilen zu sehen. Was wirklich wichtig ist? Das Wesentliche erkennen – und nachhaltig denken.  Ich habe mich auch schon gebessert. Aktuell haben wir nur noch 12 Hosen im Schrank. Mehr sollen es auch nicht mehr werden.

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