Digitaler Alltag als Digital Native

Wie ich, als Digital Native, meinen Tag verbringe. Vom iPhone geweckt werden und als letztes den Kindle sehen.

 

Mein digitaler Alltag – als Teil der Blogparade #digitalday von Mama on the rocks.

tisch_richtig

  • 6.30 Uhr der erste Wecker auf dem iPhone klingelt. Snooze. 9 Minuten später erneuter Weckruf. Hilft ja nichts. Augen richtig auf und den Flugzeugmodus deaktivieren. Ich überfliege meine Mails. Schaue auf Facebook, ob ich dort Benachrichtigungen habe. Kurzer Blick auf Instagram. Feedly check.
  • 7.00 Uhr aufstehen und die Kinder wecken, wenn sie nicht schon wach sind und über das iPad was auf Spotify anhören.
  • 8.00 Uhr wir verlassen das Haus und bis 14:00 Uhr nutze ich mein iPhone nur noch als Uhr oder Telefon. Keine Zeit online zu gehen.
  • 14.00 Uhr jetzt bearbeite ich die Mails, die ich morgens geschoben habe. Halte mich eine halbe Stunde in den Sozialennetzwerken. Facebook, Instagram und Pinterest. Alles in doppelter Ausführung. Blog und privat.  Musik läuft immer über Spotify. Ich mache mir gedanklich oder auf Post it Zetteln Notizen, was auf das Blog soll. Wenn ich was mit Zeitdruck habe, dann mache ich das jetzt.
  • Bis 19.00 Uhr fällt der Blick immer wieder auf’s iPhone. Speziell wenn WhatsApp Nachrichten eintreffen. Trainingsorga für den Großen und das Großfamilienleben.
  • 20.00 Uhr die Kinder sind im Bett. Jetzt versuche ich für den nächsten Tag vorzuarbeiten und zu recherchieren.
  • Bis ich in’s Bett gehe schaue ich noch eine Serie über „Amazon prime“ oder ich lese was im Kindle.

Ich würde mich, ohne mit der Wimper zu zucken, als „Digital Nativ“ bezeichnen. Zwar wachse ich nicht, wie meine Kinder, bereits mit einem Smartphone auf, aber ich hatte einen der ersten Gameboy (den dicken, grauen). Ich hatte mit 16, als eine der ersten, ein Handy (auch grau und dick) und ich konnte unseren Videorecorder schneller bedienen als meine Mom und im Internet bewege ich mich auch schon immer. Kann sich noch einer an die Yahoo Chatrooms erinnern? Bei allem digitalen und so sehr ich darauf stehe; auf Papier und Stifte kann ich nicht verzichten! (Das füllt allerdings einen eigenen Blogeintrag)

 

Stifte_richtig

Was wir haben und was nicht und wie wir versuchen das sinnvoll zu nutzen.

Mama: iPhone, Kindle, Mac Book
Großes Kind (10): iPod
Kleines Kind (7): kein eigenes Gerät, aber sie nutzt meistens das iPad

Wir haben seit 7 Jahren kein Fernsehgerät. Ich mag kein TV in meiner Wohnung, weil ich finde, wenn das Teil da ist, dann hängt/steht es so präsent im Wohnzimmer. Wir schauen auf dem Mac Filme/Serien on demand. Die Kinder haben an Schultagen 30 Minuten Bildschirmzeit. Sie dürfen sich entschieden ob sie in der Zeit eine Serie schauen oder ob sie was auf dem iPod/iPad spielen. Ganz ehrlich, diese Abmachung funktioniert die Hälfte der Zeit gut, die andere wird hart verhandelt.

Es gibt verschiedenste Untersuchungen und Bücher zum Thema „Kinder und digitale Medien“. Da muss jeder für sich selbst durch und sich entscheiden, was für ihn richtig und wichtig ist. Ich, für mich, habe festgestellt: Es ist völlig egal was man Kindern sagt, sie tun was sie sehen! 

Das bedeutet für mich, auch wenn es mir wirklich sehr schwer fällt, mich möglichst auch an Bildschirmzeiten zu halten. :)

Wie sieht dein „Digitaler Alltag“ aus? Wie handhabst du es mit dein Kindern? Lass es mich wissen! Ich bin da echt neugierig.

 

Kommentieren Sie den Artikel