Test: Der Quinny Buzz Xtra Kinderwagen in freier Wildbahn!

Kürzlich haben wir die erste Ausfahrt mit unserem neuen Kinderwagen von Quinny gemacht. Der Buzz Xtra kommt mit stylischem Aussehen und einiger toller neuer Ideen daher und diese wollten wir auf die Probe stellen.

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Daher haben wir unseren Sohnemann in den Kinderwagenaufsatz gepackt und eine Tour in das nahe gelegene Wildgehege unternommen.

Der erste Eindruck

Das Prinzip des Buzz Xtra ist ein Bewehrtes: Die Basis bildet das schicke silberne Grundgestell welches beim Quinny mit einem automatischen Aufklappen umgesetzt wurde. Ein Riegel und ein Verschluss müssen geöffnet werden und das Gestell öffnet und erhebt sich wie von Geisterhand. Sehr cool!

Weiterhin gibt es einen kleinen Einkaufskorb welcher mittig unten am Gestell befestigt ist und Platz für die wichtigsten Dinge bietet. Besonders stechen aber die großen schwarzen Rollen ins Auge, die dem Buzz Xtra zu einem markanten Look verhelfen. Die Vorderachse ist zudem nochmal in der Mitte gelagert, so dass Unebenheiten ordentlich abgefedert werden. Selbstverständlich und für uns ein Muss: Je nach Größe des Fahrers kann die Höhe des Lenkers am Quinny kinderleicht eingestellt werden.

Auf das Gestell werden – je nach Alter des Kindes oder Vorhaben – unterschiedliche Aufsätze aufgesetzt. Heute haben wir den faltbaren Kinderwagenaufsatz gewählt, welcher je nach Größe des Kindes zirka für die ersten 5-6 Lebensmonate gedacht ist. Hier gefällt uns – neben der an sich schon interessanten faltbaren aber dennoch stabilen Konstruktion des Aufsatzes – das variable Sonnenverdeck: Neben der üblichen Blende die entweder geschlossen oder geöffnet ist, befindet sich in der Blende noch eine Weitere die bei Bedarf einfach rausgezogen bzw. umgeklappt wird und so das Verdeck nach vorne verlängert.

Das macht besonders dann Sinn, wenn die Sonne ansonsten in den Kinderwagen scheint und das Kind blenden würde. Neben dem optionalen Kinderwagenaufsatz, gibt es noch eine Sitzeinheit mit welcher der Buzz Xtra standardmäßig als Kinderwagen fungiert. Zudem können Babyschalen auf dem Gestell mittels Adapter genutzt werden. Die Aufsätze gibt es in verschiedenen Farben, wir haben uns für das „Brown Fierce“ entschieden, ein schöner und neutraler Olivton.

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Ab in den Wald

Das erste Probeliegen unseres Sohnemanns in seinem neuen Gefährt, hat der Quinny direkt bestanden, also geht es direkt los. Bis zum Wald sind es ca. 800 Meter die uns über normale Gehwege führen. Die Buzz Xtra ist hier sehr leichtläufig und wendig.

Bürgersteige runter und wieder rauf ist kein Problem, auch die üblichen Engstellen an Laternen sind dank der schlanken Form einfach zu meistern. Im Wald muss unser Quinny dann das erste Mal zeigen, dass er auch bei anspruchsvolleren Untergründen funktioniert. Bis zum Wildgehege müssen wir über Waldwege, die Holzbrücke und unwegsame Steigungen. Der Quinny macht hier immer eine gute Figur. Auch Steigungen meistert der Quinny immer noch leichtgängig, kleine Äste oder Steine sind – dank der gelagerten Vorderachse – kein Problem und auch auf holprigen Untergründen macht der Buzz Xtra einen guten Job.

Unser Junior zumindestens, der bereits auf den ersten Metern eingeschlafen war, kann trotz dieser Herausforderungen weiterhin im Quinny träumen. Bei den Rehen angekommen machen wir eine kleine Pause und den „Fahrerwechsel“. Dank der Feststellbremse die mit zwei „Pedalen“ an der Hinterachse betätigt oder gelöst wird, steht der Buzz Xtra sicher und wir können uns kurz mit den Tieren beschäftigen. Den Rückweg tauschen wir dann: Kurz die Griffhöhe angepasst und meine Frau kann unseren Junior sicher nach Hause schieben. Alles in Allem ein gelungener erster Ausflug mit unserem neuen Quinny.

Test, Text & Fotos: Familie Rudolph, Grevebroich für hypekids.net

1 Kommentar

  1. Hallo,

    vielen Dank für den Test mit dem Quinn Bus XTRA! Ich hab allerdings, da wir auch überlegen uns diesen zu kaufen, noch eine Nachfrage: Uns erschien die faltbare Wanne als recht wackelig auf dem Gestell. Einbildung oder geht das auch im Gelände noch gut ohne das dem Kind schlecht wird?

    Grüße,

    Christian

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