Rico, Oskar und die Tieferschatten [Trailer, sponsored]

Rico, Oskar und die Tieferschatten ist eine sympathische Adaption des gleichnamigen mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Buches von Andreas Steinhöfel.

Rico_Szenenfoto6

Neele Leana Vollmar, die mit „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ einen Hit im deutschen Kino landete, demonstriert in der Geschichte um die Freundschaft zwischen dem selbsterklärt „tiefbegabten“ Kind Rico und dem hochbegabten Oskar, die gleichzeitig aufregendes Abenteuer und Krimi für Kinder ist, ihr Einfühlungsvermögen für kindliche Welten wie bereits in „Friedliche Zeiten“.

Dabei ist der Film nicht nur für Kinder ein Vergnügen. Erfrischend unaufgeregt wird hier mit einer leichter Behinderung umgegangen. Rico kann denken wie andere, doch seine Gedanken wirbeln wild durcheinander und er kann rechts nicht von links unterscheiden. Dennoch entwickelt er sich zum Held der Geschichte und kann seinen neuen neunmalklugen und übervorsichtigen Freund mit Mut und Tatkraft aus den Fängen eines Entführers retten. Er ist wunderbar pragmatisch und unverkrampft, wenn er seiner Mutter schreibt, dass man ihn, falls er das Abenteuer nicht überlebt, mit ins Grab seines Onkels legen könne.

Für Kinder ein Spaß ist, wie die beiden Jungs mit Anke Engelkes zickiger Eisverkäuferin streiten und nicht nur da erstaunliche Schlagfertigkeit beweisen.

Spannend ist es für sie, wenn Rico mit einer Funzel-Taschenlampe über dunkle Kellertreppen und die Dachterrasse schleicht. Erwachsene haben ihren Spaß an Milan Peschels und Axel Prahls herrlich überzogenen Performances als schräge Hausbewohner, aber auch an den Wortneuschöpfungen Ricos oder dessen originell als animierte Sequenzen visualisierten persönlichen Erkenntnisse aus seiner Lexikon-Recherche schwieriger Wörter.

Mehr Infos über Rico, Oscar und die Tieferschatten.

gesponsert von 20th Century Fox

Kommentieren Sie den Artikel