Meep! – Das Android Tablet für Kinder ab 6

Weihnachten steht vor der Türe und an den ruhigeren Sonntagen vor dem Fest häufen sich bei uns aktuell diese Szenen hier:

„Papa, darf ich mal Dein iPad haben?!“ Eine Frage die Väter mit Hang zu technischen Produkten in Mark und Bein trifft. Einerseits die Freude, dass der Nachwuchs in die eigenen Fußstapfen tritt, andererseits die Angst um das technische Gadget in Kinderhänden.

Damit Freud und Leid weniger nahe beieinander liegen, wäre ein Kinder-Tablet die Lösung, mit dem man seine Kinder zu Digital Natives machen kann, ohne dabei sein eigenes Tablet in Gefahr zu bringen. Seit Oktober ist das Android-Tablet „Meep!“ für knapp 170 Euro auf dem deutschen Markt erhältlich. Bereits seit einigen Monaten schon gibt es das Tablet von Oregon Scientific in den USA. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft ist es nun auch in Europa verfügbar.

Ein Testmuster musste her. Dieses ist seit einigen Wochen in den Händen meiner Kinder und leistet doch wirklich gute Dienste.

Sind 170 Euro UVP, aktuell zahlt man etwa 150 Euro, nun eine gute Investition um den Nachwuchs kindgerecht an der technischen Entwicklung teilhaben zu lassen oder ist es eine teure Versicherung, damit die eigenen Gadgets verschont bleiben? Für den Preis erhält man ein vollwertiges 7-Zoll-Tablet mit 800 x 480 Bildpunkten Auflösung dessen Display selbst schnelle Eingaben problemlos meistert. Die Rechenarbeit verrichtet ein 1 GHz schneller Cortex A8-Singlecore-Prozessor, unterstützt von einem Arbeitsspeicher mit 512 MB RAM und 4 GB Flash-Speicher, die mit Hilfe des microSD-Kartenslots erweitert werden können. WLAN, G-Sensor, HDMI-Ausgang, Mini-USB, Mikrofon-Eingang und ein Kopfhörer-Anschluss runden die Hardware-Ausstattung ab.

Die eingebaute Kamera mit nur 0,3 Megapixeln enttäuscht ein wenig, da mein Sohn aktuell in der „Ich mache so gerne Fotos“-Phase steckt! Zum Herumspielen reicht die Auflösung – für richtige Fotos von Papa und Mama eher nicht.

Mit dieser Hardware-Ausstattung ist das Tablet mit Android 4.0 Betriebssystem nichts außergewöhnliches. Da es aber kindlichen Ansprüchen – oder bestenfalls den der zahlenden Eltern – genügen soll, steckt der Touchscreen-Computer in einer bunten Silikonschutzhülle die für einen sicheren Halt sorgt und das Tablet vor äusseren Einwirkungen schützt. Hier sehen wir auch einen Mehrwert des Gerätes – denn es ist stabil gebaut und bleibt auch nach längerer Benutzung heil. Es fasst sich gut und sicher an und man hat das Gefühl, ein wertiges und durchdachtes Produkt in Händen zu halten.

Damit sich neben den zahlreichen vorinstallierten Spielen und Apps noch weitere Inhalte auf das Tablet spielen lassen, kann der Kinderschutz via Smartphone oder einem anderen Computer von den Eltern überwacht und eingeschränkt werden. In einem separaten Shop können familienfreundliche Apps und Inhalte erworben werden.

Diese Tatsache ist für uns das absolute Argument für dieses Tablet. Denn: Auf den diversen iPads, die es in diesem Haushalt gibt, müsste man (im schlimmsten Fall) manuell erst das W-LAN Netz löschen, bevor man Kinder damit spielen lässt.

Es ist in der letzten Zeit mehrmals vorgekommen, dass Felix (7) im Spiel auf ein Kaufangebot innerhalb seines Lieblingsspiels geklickt hat. Diese sind so geschickt verpackt, dass er es als „weiteren Level“ erkannt hat, aber nicht verstand, dass da Geld gezahlt werden muss. Die Kosten habe ich dann auf meiner Kreditkarte entdeckt. Das alleinige Ausschalten des W-LANS nützt hier nicht immer etwas, da das iPad von sich aus empfiehlt, es wieder einzuschalten. Wie auch immer.

Die Möglichkeit, dass man als Eltern bestimmen kann, was und wie das eigene Kind mit dem Tablettun darf, ist einer der Gründe wieso man sich das Ding mal ansehen sollte.

Aber was unterscheidet dieses Tablet von anderen günstigen Standard-Geräten? Beim Blick in den Zubehör-Shop von Oregon Scientific wird klar warum das „Meep“ sein Alleinstellungsmerkmal als Kinder-Tablet genießt. Neben nützlichem Alltagszubehör wie einem Auto-Adapter für längere Reisen, gibt es ein Schlagzeug, eine Piano-Tastatur und ein Mikrofon um die Musikalität der Kinder zu fördern. Auch die mitgelieferte orange Hülle kann gegen Hüllen in anderen Farben sowie gegen eine Lenkrad- oder Joystick-Hülle getauscht werden.

Wir nutzen das Meep! in der Grundausstattung nun schon seit einiger Zeit und werden es auch weiterhin für unsere Kids mit Content befüllen.

Wer also seinen Kindern ein Tablet schenken möchte, sie damit in den digitalen Alltag eines Erwachsenen einführen möchte, der sollte dies mit ruhigem Gewissen tun können. Der Preis des Meep! ist fair und geht in Ordnung. Andere Tablets kosten nicht weniger, meist sogar mehr… und haben keinerlei kindlichen Ansatz!

Das Meep! Tablet könnt ihr z.B. bei Amazon zu einem fairen Preis erwerben.

 

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